70 i-Pads für die Federseeschule

Digitales Lernen wird auch abseits der Corona-Krise immer wichtiger

Bad Buchau. Wie wichtig Digitalisierung für Schulen ist, zeigt sich gerade in der Corona-Krise. Wer hier mit den Möglichkeiten von digitalem Lernen vertraut ist und auch über die notwendige Ausstattung verfügt, ist klar im Vorteil. Nicht nur deshalb hat der Bad Buchauer Gemeinderat nun beschlossen, die Federseeschule mit 70 i-Pads inklusive Zubehör und entsprechender Software auszustatten. Der Bund fördert die Anschaffung in Höhe von rund 38 600 Euro durch den Digitalpakt Schule.

Schon vor Corona hat die Sekundarstufe der Federseeschule mit der Digitalen Lernplattform (kurz: DiLer) gearbeitet. Hier können die Schüler auch von unterwegs oder zuhause aus Lernpläne, Arbeitsblätter oder Lernvideos abrufen, die Lehrer eingestellt haben. Die Lehrer hingegen können per Video-Talk Kontakt zu den Schülern halten, mit Eltern kommunizieren oder auch Eintragungen ins digitale Schultagebuch vornehmen. Seit der Schließung der Schulen wird DiLer auch in den Grundschulklassen eingesetzt. Die Plattform habe sich in der Krise als Instrument für digitales Lernen bewährt und die Schüler hätten ihre digitalen Kompetenzen sogar noch verbessert, so Schulleiterin Elisabeth Sontheimer-Leonhardt gegenüber der „Schwäbischen Zeitung“; doch nicht alle Schüler könnten derzeit auf diesem Wege erreicht werden.

Bislang steht der Schule für 470 Schüler und 40 Lehrer rund 60 Notebooks zur Verfügung. Mit Hilfe des Digitalpakts soll der Bestand an digitalen Endgeräten nun aufgestockt werden. Gefördert werden hier der Auf- und Ausbau digitaler Infrastruktur an Schulen, aber auch die Anschaffung digitaler Endgeräte wie interaktive Beamer, Laptops und Tablets. Dafür stehen für die Sekundarstufe 104 000 Euro aus dem Förderprogramm zur Verfügung, der Schulträger – in diesem Fall der Gemeindeverwaltungsverband – übernimmt 20 Prozent der Kosten. Für den Grundschulbereich erhält die Schule 60 100 Euro, auch hier steuert der Schulträger – die Stadt Bad Buchau – 20 Prozent der Kosten bei.

Die Wahl der Schule fällt dabei auf i-Pads von Apple. Sie seien besonders geeignet, grundlegende Kompetenzen der Medienbildung zu vermitteln, heißt es von Seiten der Federseeschule. 30 i-Pads 10,2 Wi-Fi 32 GB sollen für die Grundschule, 40 i-Pads desselben Typs für die Sekundarstufe, jeweils inklusive Zubehör, angeschafft werden. Die Stadt hat für Software und Hardware Angebote bei den Firmen Linus Computertechnik und ACS Group eingeholt. Den Auftrag für die Anschaffung der Laptops vergab der Gemeinderat einstimmig an ACS Group bei einem Preis von knapp 34 880 Euro; mit der Software beauftragten die Räte Linus Computertechnik mit einer Auftragssumme von rund 3700 Euro.

Wie diese Geräte dann im Unterricht eingesetzt werden können, daran arbeitet die Schule derzeit gemeinsam mit der Verwaltung und unterstützt vom Landesmedienzentrum. Sobald die Corona-Krise einen abschließenden Termin zulasse, soll dieser Medienentwicklungsplan abgeschlossen werden, so die Verwaltung. (Text: SZ, 12.05.2020, Annette Grüninger)

 

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