102 Anmeldungen fürs Kreisgymnasium

Weiterführende Schulen planen für die Zeit nach der Corona-Schließung

Foto: In absehbarer Zeit darf auch wieder gemeinsam gelernt werden: Die Anmeldungen für die fünften Klassen laufen. (Foto: Franziska Kaufmann)
Foto: In absehbarer Zeit darf auch wieder gemeinsam gelernt werden: Die Anmeldungen für die fünften Klassen laufen. (Foto: Franziska Kaufmann)

Region

Text von Eva Winkhart

 

Die Organisation des kommenden Schuljahrs läuft, trotz Corona-Pandemie, trotz Schließung von Schulen, Restaurants, Museen, Geschäften, trotz des reduzierten sozialen Lebens. Die Anmeldungen für die fünften Klassen der weiterführenden Schulen sind nahezu abgeschlossen; die Schulleitungen der Gemeinschaftsschulen, der Realschulen, der Gymnasien können planen. Und mit welchen Zahlen arbeiten die Verantwortlichen?

An der Geschwister-Scholl-Realschule in Riedlingen sind zurzeit 91 Schüler als neue Fünfer angemeldet – ein leichter Rückgang. Es wird wohl drei Klassen geben. Schulleiter Werner Rieber sagt dazu: „Die Möglichkeit besteht, dass es vier werden.“ Zahlreiche Eltern, ergänzt er, hielten sich jedoch nicht an die Grundschulempfehlungen. Das könne zu Schwierigkeiten für die Schüler führen, da grundsätzlich in den Klassen fünf und sechs auf Realschulniveau unterrichtet werde. Das Kreisgymnasium Riedlingen hat 102 Anmeldungen, alle für das neunjährige Gymnasium G9. 13 der zukünftigen Fünfer belegen den Lateinzug, die anderen beginnen mit Englisch.

41 Schüler aus Riedlingen und den Teilorten, aus Altheim, Langenenslingen, Unlingen, Dürmentingen und Uttenweiler werden die beiden fünften Klassen in der Joseph-Christian-Gemeinschaftsschule besuchen. Es können zwei relativ kleine Klassen gebildet werden, so Rektor Martin Romer. Er ergänzt jedoch: „Wir haben deutlich mehr als letztes Jahr.“ Das habe sich bereits am Info-Tag vor etwa vier Wochen gezeigt; das Interesse der Eltern und der Schüler sei groß gewesen. „Wir strengen uns an und arbeiten engagiert“, sagt Martin Romer. Das werde wahrgenommen.

Ebenfalls zugelegt haben die Anmeldungen an der Michel-Buck-Gemeinschaftsschule in Ertingen/Herbertingen; 62 Schüler werden auf drei Klassen verteilt werden. Sie kommen aus den beiden Gemeinden der Schule, aber auch aus Bad Saulgau, aus dem Riedlinger Raum, aus Unlingen. „Unerwarteterweise“, so Rektor und Schulleiter Markus Geiselhart, sei die Zunahme, da sowohl Ertingen als auch Herbertingen deutlich weniger Viertklässler haben. Zwei neue Lehrkräfte haben im Februar ihren Dienst an der Schule angetreten; die Lehrerversorgung sehe „gut aus“. Und Geiselhart ergänzt, dass im vergangenen Schuljahr der erste Jahrgang aus Klasse 10 der Gemeinschaftsschule entlassen worden sei, mit gutem Erfolg: Zwölf der 42 ehemaligen Zehner erweitern ihre Schullaufbahn an einem Gymnasium.

In Bad Buchau sind zwei weiterführende Schulen, beide mit mehr Anmeldungen als im vergangenen Jahr. Das Progymnasium verzeichnet „eine nicht unerhebliche Steigerung“, sagt der Schulleiter Studiendirektor Dr. Matthias Hoffmann: von 18 auf 33. Aus Bad Buchau und den Federseegemeinden, aus Stafflangen kommen diese 33 zukünftigen Fünfer. „Rein rechnerisch gibt’s zwei Klassen“, so Matthias Hoffmann, abhängig von der Entscheidung des Regierungspräsidiums. Er führt diese Zunahme auch auf das äußerst erfolgreiche „Open House“ im November zurück. Geöffnet nicht nur für die zukünftigen Schüler, hätten Besucher über die Generationen hinweg die Gelegenheit wahrgenommen, das Profil des Progymnasiums kennen zu lernen. „Das war für unser Image eine förderliche Veranstaltung.“

Ebenfalls mehr Schüler als im Vorjahr werden in die Klassen fünf der Federseeschule Gemeinschaftsschule Bad Buchau eingeschult – wenn auch nicht mit so deutlicher Zunahme wie beim Progymnasium. 48 Anmeldungen verzeichnet Schulleiterin Elisabeth Sontheimer-Leonhardt aus 18 verschiedenen Ortschaften der näheren Umgebung bis nach Mittelbiberach, Ingoldingen/Winterstettenstadt, Uttenweiler. Sie kommen mit Grundschulempfehlungen für die Hauptschule, die Realschule, das Gymnasium. „Wir sind mit der diesjährigen Resonanz zufrieden“, sagt die Rektorin. Das bisher erfolgreiche pädagogische Konzept könne weitergeführt werden.

Die Realschule in Zwiefalten hat 25 Anmeldungen für eine fünfte Klasse, aus der eigenen Grundschule und denen in Hayingen und Pfronstetten. Die Konrektorin und kommissarische Schulleiterin der Münsterschule Monika Meng-Schwaibold sagt: „Die Zahlen sind stabil.“ Eltern hielten sich überwiegend an die Grundschulempfehlungen.

„Randvoll“, so die Rektorin der Franz-von-Sales-Realschule in Obermarchtal Simone Mühlberger, würden die fünften Klassen hier: 90 Schülerinnen sind angemeldet. Davon gebe es eine komplette Klasse aus dem Raum Riedlingen. „Die Nachfrage war groß wie immer“, sagt sie; jedoch konnten alle angefragten Schülerinnen aufgenommen werden. Das besondere pädagogische Konzept der Schule – der Marchtaler Plan und die reine Mädchenschule – sei von den Eltern nach wie vor gewünscht. Das habe auch die Informationsveranstaltung im Februar gezeigt. Das Konzept der Schule sei dabei den Eltern ausführlich vorgestellt worden; die zukünftigen Schülerinnen konnten die Schule erkunden. Im laufenden Schuljahr seien „ausnahmsweise“ vier Fünferklassen genehmigt worden aufgrund der hohen Anfrage; drei seien es jedoch üblicherweise, so auch im kommenden Schuljahr.

 

Foto: In absehbarer Zeit darf auch wieder gemeinsam gelernt werden: Die Anmeldungen für die fünften Klassen laufen. (Foto: Franziska Kaufmann)

 

 

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