Bonjour ou Salut: Margot weckt Lust aufs Französischlernen

"France Mobil" macht Halt an der Federseeschule Bad Buchau - Schüler lernen spielerisch Fremdsprache kennen

Bad Buchau. Auf Einladung der Schulleitung hat das „France Mobil“ zum wiederholten Mal an der Bad Buchauer Federseeschule Station gemacht, um den Schülern unser Nachbarland und seine Sprache näherzubringen. „Französisch ist so schwierig“, heißt es oft, doch das muss nicht immer so sein. Das Programm „France Mobil“ beweist, dass man eine Fremdsprache spielerisch leicht und mit jede Menge Spaß erlernen kann.

Ein wichtiges Element der Lernkultur der Gemeinschaftsschulen wie die Federseeschule ist das Erlernen einer zweiten Fremdsprache ab Klasse 6. Für Schulleiterin Elisabeth Sontheimer-Leonhardt ist es wichtig, dass auch ihre Schüler direkt mit Muttersprachlern in Kontakt kommen. Zur Partnerschaftsgemeinde Le Lion d’Angers hat sie bereits Kontakte geknüpft. Darüber hinaus hat sie mit der achten und neunten Klasse eine Studienfahrt nach Paris organisiert, die bei allen für unvergessliche Erinnerungen gesorgt hat.

Mit vollem Elan begrüßte die junge Lektorin des „France Mobil“ in ihrer ersten Stunde die Schüler der Klasse 5, die ihrerseits sehr höflich und diszipliniert von ihren Stühlen zum Grüßen aufgestanden sind. Von Anfang an war zu spüren, dasssie mit Begeisterung dabei waren. Zunächst durften sie den Namen der Lektorin bei einem Buchstabenspiel herausfinden. Margot war die richtige Antwort. Aber aus der streng anmutenden deutschen Margot wurde in der französischen Aussprache das wunderbar weich gesprochene Wort Margo(t), wobei die Betonung auf dem „o“ liegt, weil das „t“ stumm bleibt und deshalb nicht gesprochen wird. Dies wurde von Margo(t) mit ihrer Körpersprache noch deutlich unterstrichen. „Bonjour ou Salut“ also „Guten Tag oder Hallo“. Zu wem man „Salut“ sagen darf oder zu wem man „Bonjour“ sagen sollte, war für die Schüler leicht zu erkennen.

Dann die nächste Lektion: „Je m’appelle...“ und „Comment tu t’appelle(s)?“, also „Ich heiße ….“, „wie heißt Du?“ Mit den Klammern kennzeichnete die Lektorin die Buchstaben, die im Französischen nicht gesprochen werden. Bei diesem Spiel durfte jeder seinen Namen sagen und auch den Nachbarn nach seinem Namen fragen. Dabei lernten die Schüler nebenbei, dass ein einfaches „e“ im Französischen als „ö“ gesprochen wird und aus einem deutschen „u“ ein französisches „ü“ wird.

Sehr aufmerksam und engagiert war die gesamte Klasse auch dabei, als es um die Befindlichkeiten ging – von „sehr gut“, über „gut“, zu „na ja“ bis „schlecht“ – und dies in beiden Sprachen. Danach erzählte Margot, dass sie aus Toulon komme, fragte, wer überhaupt schon in Frankreich war, ob jemand eine Stadt kennt und manches mehr. Zu Recht sichtlich stolz waren Schulleiterin Sontheimer-Leonhardt und die Klassenlehrerin Miriam Fetscher über die Mitarbeit und dass selbst der Vorname Emmanuel des französischen Präsidenten Marcon genannt werden konnte. Und nicht nur das, die Schüler kannten auch Sehenswürdigkeiten der französischen Hauptstadt Paris, den Eiffelturm und sogar den Louvre mit Mona Lisa und wer sie gemalt hat.

Wie im Flug ging diese interessante Unterrichtsstunde zu Ende. Auf die Frage, wer den gerne nach Frankreich fahren würde, schnellten fast alle Arme hoch. Sie selbst, so erzählte Margot, habe auch erst jetzt die deutsche Sprache in einem Intensivkurs gelernt. Man müsse nicht immer die oder der Beste sein, aber wenn man Lust auf Frankreich mit seiner Kultur und Sprache habe, mache dies wirklich Spaß. Außerdem so meinte sie auch, hätte die deutsch-französische Freundschaft auch in gewisser Weise eine Verantwortung für Europa.

Auf jeden Fall bleibt der Eindruck, dass diese Unterrichtsstunde mit Margo(t), dieser sehr guten Botschafterin ihres Landes, sehr viel Spaß und vor allem neugierig gemacht hat – was ja die beste Voraussetzung fürs Lernen überhaupt ist.

 

Text: Brigitte Braun, Schwäbische Zeitung, 08.März 2018

Foto (Brigitte Braun): Margot macht neugierig aufs Nachbarland Frankreich.

 

 

 

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