Schüler schätzen Frieden und Freiheit in Europa

Federseeschüler beschäftigen sich in einem Projekt mit der EU und präsentieren ihre Ergebnisse vor Politikern

 Bad Buchau - Frieden, Freiheit, Offenheit, Wohlstand - all das bringen die Siebtklässler der Bad Buchauer Federseeschule mit der Europäischen Union in Verbindung. Und sie müssen es wissen: In einem Projekt haben sie sich schließlich intensiv mit Geschichte, Bedeutung und Struktur der EU auseinandergesetzt. Dass sie dabei einiges herausgefunden haben, führten die jungen EU-Experten nun am EU-Projekttag dem Bundesabgeordneten Josef Rief (CDU) und Vertretern aus der Lokalpolitik vor.

Der EU-Projekttag findet bundesweit statt, in diesem Jahr zum elften Mal und vor dem Hintergrund zweier besonderer Jahrestage: Vor 30 Jahren begann mit dem Erasmus-Programm die europäische Zusammenarbeit im Bereich der Bildung; und bereits vor 60 Jahren legten Frankreich, Italien, Deutschland und die Beneluxländer mit den Römischen Verträgen den Grundstein zur Europäischen Union.

Für die Schüler der beiden siebten Klassen an der Federseeschule ist das freilich lange her. Sie sind mit dem Euro als Währung groß geworden, kennen es gar nicht anders, ohne lästige Grenzkontrolle nach Spanien, Italien oder Österreich in den Urlaub zu reisen. Und dennoch scheint für sie die EU keine Selbstverständlichkeit zu sein, wie sie am EU-Projekttag erklärten. Was sie am meisten an der EU schätze? "Frieden", sagt eine Schülerin am Ende der Präsentation. "Nicht jeder hat diese Chance", ergänzt ihre Mitschülerin, "viele leben in Armut".

Was den Staatenverbund ausmacht, darüber haben sich die Jugendlichen in einem Projekt ausführlich beschäftigt. Entwicklung, die Flagge und die (noch) 28 Mitgliedsstaaten waren dabei genauso Thema wie Jugendaustausch, Kultur und Sehenswürdigkeiten. Auch komplexere Themen wie Binnenmarkt und Brexit griffen die Schüler in ihrer mündlichen Präsentation, auf Stellwänden und Dioramen auf. Sie habe zunächst die Schüler mit dem Thema vertraut gemacht, erklärt Lehrerin Eva Elipev. Danach hätten sie sich aber ihr Wissen einzeln und in Kleingruppen erarbeitet - und sich zu richtigen EU-Experten gemausert.

Davon zeigte sich auch Bundesabgeordneter Josef Rief beeindruckt, der mit Bürgermeisterstellvertreterin Charlotte Mayenberger, Kreisrat Heinz Scheffold und Tiefenbachs Bürgermeister Helmut Müller die Federseeschule besuchte. Schüler des Chors hatten die kleine Delegation mit der Europa-Hymne in Empfang genommen. In der anschließenden Diskussion hatten die Siebtklässler dann Gelegenheit, Fragen an die Politiker zu stellen - und erfuhren so etwa, wie Rief selbst zu Europa steht: "Ich finde Europa großartig."

Text und Foto: Annette Grüninger, Schwäbische Zeitung, 17.05.2017

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