Gerüchte um einen Vorfall

Während der 1. Schicht der Mittagspause stritten ein kleiner Grundschüler und Schüler der Lerngruppen 5 und 6 beim Fußballspielen auf dem Tartanplatz. Der Grundschüler ging daraufhin nach Hause und berichtete seinen beiden älteren Brüdern, dass er von „fünf Großen“ geschlagen worden sei. Die beiden Brüder kamen daraufhin mit ihm in die Schule, um die Sache „zu klären“. Sie wollten Zugang zu einem Schüler, der sich bereits im Unterricht befand, was vom unterrichtenden Lehrer verweigert wurde. Das hinzukommende Personal forderte die beiden auf, die Schule wieder zu verlassen. Dies wurde verweigert. Ein Lehrer informierte die Schulleiterin, die die Polizei telefonisch verständigen ließ und sich anschließend des Konflikts in einem Gespräch mit den beiden Brüdern und einem Lehrer annahm. Im Rahmen dieses Gesprächs legte sie klar, dass kein Zugang zu Schülern besteht und Vorfälle dieser Art ausschließlich mit Lehrkräften und der Schulleitung zu besprechen sind. Sie versicherte, die Angelegenheit intern durch Gespräche mit den involvierten Schülern zu klären. Die inzwischen hinzukommende Polizei bekräftigte diesen Standpunkt und vereinbarte auf Wunsch der beiden Brüder ein weiteres Gespräch mit diesen für den Folgetag.

In nachfolgenden Gesprächen zwischen Lehrpersonen und Schülern wurde der Sachverhalt besprochen und protokolliert. Hierbei stellte sich heraus, dass der Grundschüler gar nicht geschlagen worden war, sondern in der Zuhilfenahme der Brüder ein Mittel sah, sich gegen die Großen durchzusetzen. Pädagogische Maßnahmen in diesem Fall werden folgen.

 

Zu den Gerüchten

 

Es gab keine „Schläge“, keine „Prügeleien“, keine „Messer“, keine „Waffen“, keinen „krankenhausreif geschlagenen Schüler“ und keinen „geschlagenen Lehrer“. Nach den vorliegenden Protokollen gab es verbale Auseinandersetzungen, die zwar aufgearbeitet werden müssen, aber gemessen am Ausmaß der Gerüchte kaum der Rede wert sind. Wir bitten dringend, das Verbreiten falscher oder ungesicherter Darstellungen zu unterlassen.

 

Grundsätzliches zum Zugangsrecht zu Schülern und Schule

 

Unterricht ist nicht öffentlich. Schulfremde Personen (auch Eltern und Geschwister) haben daher im Unterricht grundsätzlich kein Zugangs- oder Teilnahmerecht. Dies besteht nur in besonderen Fällen und auf ausdrückliche Einladung durch Lehrpersonen oder Schulleitung.

Nicht nur in den Schulgebäuden, sondern auch auf dem Schulgelände finden Unterrichtsstunden und Ganztags- und Betreuungsangebote statt. Um Störungen zu vermeiden, wünscht die Schule kein Passieren und Durchfahren des Schulgeländes während der Schulzeiten. Durch diese wurden in der Vergangenheit immer wieder Zwischenfälle, Gefährdungen und Verletzungen verursacht. Für Passanten steht stattdessen ein jüngst angelegter Weg am Rande des Schulgeländes zur Verfügung. Eine Abgrenzung mit Türe zwischen den beiden Pausenbereichen signalisiert optisch eine Barriere und stellt die Aufforderung dar, sich des neu angelegten Weges zu bedienen. Wir bitten darum, dieses Angebot anzunehmen. 

 

 

Auf dem Bahndamm 3

88422 Bad Buchau

 

Schulleitung:

Elisabeth Sontheimer-Leonhardt

Gemeinschaftsschulrektorin

 

Sekretariat:

Tel:  07582 / 93 29 0

Fax: 07582 / 93 29 22

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