Neue Mensa "macht Appetit auf Schule"

Nach 15-monatiger Bauzeit weiht die Federseeschule ihren Erweiterungsbau ein

Architekt Frieder Wurm überreicht Bürgermeister Peter Diesch als Vorsitzender des Gemeindeverwaltungsverbands Bad Buchau und Rektorin Elisabeth Sontheimer-Leonhardt symbolisch einen Schlüssel für den Erweiterungsbau der Federseeschule.
Architekt Frieder Wurm überreicht Bürgermeister Peter Diesch als Vorsitzender des Gemeindeverwaltungsverbands Bad Buchau und Rektorin Elisabeth Sontheimer-Leonhardt symbolisch einen Schlüssel für den Erweiterungsbau der Federseeschule.

Bad Buchau. Von den Schülern der Gemeinschaftsschule wird er schon seit Beginn des Schuljahrs fleißig genutzt – nun haben Federseeschule und Gemeindeverwaltungsverband Bad Buchau den Erweiterungsbau in einem Festakt auch offiziell eingeweiht. Fünf neue Unterrichtsräume und eine Mensa mit 134 Plätzen, die bestens angenommen werden, bestätigte Rektorin Elisabeth Sontheimer-Leonhardt: „Wir freuen uns riesig über die neuen Räume. Sie motivieren und machen Appetit auf Schule.“

 

Schüler, Lehrer, die Bürgermeister vom Federsee, Vertreter von Gemeindeverwaltungsverband, Gemeinderat und Stadtverwaltung Bad Buchau, dazu die am Bau Beteiligten und die Buchauer Geistlichkeit: Beim Festakt am Donnerstagnachmittag zeigte sich die neue Mensa der Federseeschule äußerst gut gefüllt. Und während der Mittagspausen, so Schulleiterin Elisabeth Sontheimer-Leonardt, sei das nicht anders. So sei die Nachfrage nach Mittagessen in diesem Schuljahr um ein Drittel gestiegen – trotz gestiegener Preise. Etwa 120 Speisen wanderten hier an einem Schultag über die Theke. Rund 220 Schüler nutzten das neu eingeführte Chipsystem, berichtete die Schulleiterin. „Kein Wunder, dass sich bei dieser Bedarfslage die Inbetriebnahme der neuen Mensa wie ein Befreiungsschlag anfühlt.“

 

Schließlich entwickelten sich die Bildungseinrichtungen auch in Bad Buchau zunehmend zu Gantagsbetrieben: Ganztagskindergarten, Ganztagsgrundschule in Wahlform, eine durchgängige Ganztagsgemeinschaftschule, zählte Sonheimer-Leonhardt auf und brachte es auf den Punkt: „Keine Ganztagsschule ohne Mensa und Ganztagsräume.“ Sie seien zudem „wichtige Orte des sozialen Austauschs, der Integration, des sozialen Lernens“.

 

Schon frühzeitig habe die Schule deshalb einen entsprechenden Raumbedarf erkannt und ab Juli 2014 zusammen mit Vertretern des Regierungspräsidiums und des Schulträgers entwickelt. Parallel zur folgenden Planungs- und Bauphase seien die Schülerzahlen um 120 Kinder und Jugendliche gewachsen, so Sontheimer-Leonhardt, „so dass die Entscheidung, in neue Unterrichtsräume zu investieren, im Nachhinein als abolut richtig und notwendig bezeichnet werden muss“. Nun, nach 15 Monaten Bauzeit, sei „ein schönes, funktionales Gebäude in attraktiver Farbgebung und mit gelungener Außenanlagen“ entstanden, „das von Schülern sehr gerne angenommen wird“.

 

Auch Bürgermeister Peter Diesch lobte den „funktionalen und trotzdem gemütlichen Bau“, dessen Baukosten mit drei Millionen Euro sogar etwas unter den ursprünglichen Erwartungen lägen. Bad Buchau habe eine Gemeinschaftsschule im doppelten Wortsinne, so Diesch weiter: Gemeinschaftsschule als Schulart und eine gemeinsame Schule in Trägerschaft der Federseegemeinden im Gemeindeverwaltungsverband, als dessen Vorsitzender Diesch seine Festansprache hielt. Alle Verbandsgemeinden hätten damit ihren Beitrag zum Erweiterungsbau geleistet. „Insofern ist das heute ein Festtag für das ganze Federseegebiet“, sagt Diesch.

 

Ein „Gemeinschaftswerk“

 

Auch Frieder Wurm vom Büro Wurm Architektur in Ravensburg unterstrich den Charakter des „Gemeinschaftswerks“. Wie seine Vorredner hob er die Flexibilität des Neubaus hervor, der bei zusätzlichem Bedarf einfach aufgestockt werden könne. „Das Gebäude kann sich nach oben erweitern ohne zusätzlichen Flächenverbrauch. Wir sind für die Zukunft gerüstet.“

 

Nach seiner symbolischen Schlüsselübergabe spendeten Pfarrer Martin Dörflinger und Markus Lutz den kirchlichen Segen. Passend dazu hatten die beiden Buchauer Geistlichen Psalm 23 und einen Vers aus Jesaja 25 über das Festmahl auf dem Berg Zion ausgewählt. „Hier in der Mensa wird der Leib genährt und in den Unterrichtsräumen darüber dem Hunger nach Bildung stattgegeben“, verglich Dörflinger. „Dem Hunger nach Sinn, nach Glauben versuchen wir im Religionsunterricht nachzukommen.“

 

Genüsse für die Ohren und einen Schmaus fürs Auge boten dagegen der Grundschulchor, ein Instrumental-Ensemble und das Tuchtheater der Sekundarstufe, das mit seiner verrockten Schneewittchen-Version einen neckischen Blick hinter die 14 Berge zu den 14 Zwergen warf.

 

Foto und Text: Annette Grüninger, SZ 05.10.2018

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