Staatssekretärin beeindruckt von Federseeschule

Marion von Wartenberg lässt sich von den Fünftklässlern den „Steinzeit-Club“ erklären, der von Gymnasiallehrer Benjamin Jonetat betreut wird. (Bild: Kerstin Schellhorn)
Marion von Wartenberg lässt sich von den Fünftklässlern den „Steinzeit-Club“ erklären, der von Gymnasiallehrer Benjamin Jonetat betreut wird. (Bild: Kerstin Schellhorn)

 

 

Marion von Wartenberg, Staatssekretärin im baden-württembergischen Kultusministerium, hat auf Einladung des Biberacher SPD-Bundestagsabgeordneten Martin Gerster die Federseeschule in Bad Buchau besucht. Wie dort an der Gemeinschaftsschule gelernt wird, hat ihr nicht nur Rektorin Elisabeth Sontheimer-Leonhardt erklärt, sondern die Schülerschaft selbst.

 

„Dass hier im ländlichen Raum alle Schularten auf Dauer möglich sind, hat mich sehr beeindruckt“, sagte Marion von Wartenberg, nachdem ihr die Rektorin das Konzept der Schule vorgestellt hatte. Klasse 5 und 6 werden in der Gemeinschaftsschule betreut, für Klasse 7 bis 10 gelten noch die Lehrpläne der Werkrealschule. Die Grundschule wird als dreitägige Ganztagsschule geführt und es gibt zwei Vorbereitungsklassen für Kinder von Zuwanderern. Um das möglich zu machen, sei „viel Organisation nötig“ gewesen, erklärte Sontheimer-Leonhardt: „Das war ein Kraftakt.“ Von Wartenberg betonte, dass Vorbereitungsklassen einzurichten eine Aufgabe sei, der sich künftig alle Schulen stellen müssten.

 

 

Selbsteinschätzung im Tagebuch

 

Um die Gemeinschaftsschüler der Klassen 5 und 6 optimal zu fördern, setzt die Schule einen Gymnasial-Lehrer und mehrere Realschul-Lehrer ein. Einer von ihnen ist Benjamin Jonetat. Er betreut den „Steinzeit-Club“, ein Nachmittagsangebot, das in Kooperation mit dem Federseemuseum stattfindet. Auch an diesem Nachmittag hatten sich die Schüler der 5a und 5b, die im Club mitmachen, im oberen Stockwerk der Federseeschule versammelt. Die Staatssekretärin schaute vorbei und ließ sich von den Schülern erklären, was sie dort so alles machen.

 

Kurz zuvor hatte von Wartenberg noch den Ausführungen einiger anderer Fünft- und Sechstklässler gelauscht. In extra für die Staatssekretärin vorbereiteten Präsentationen hatten die Schüler erläutert, wie sie in der Gemeinschaftsschule lernen: In ihren Lerntagebüchern halten sie fest, was sie sich für die Woche vorgenommen haben, ob es erreicht wurde und wie sie ihre Leistung selbst einschätzen. Die Tagebücher seien die Grundlage für die so genannten „Coaching-Gespräche“, die sie einmal pro Woche mit einem Lehrer führten. Darin werde besprochen, was die Woche über passiert ist, wo Verbesserungsbedarf besteht und wie man seine Fähigkeiten besser einsetzen kann.

 

Lehrer Marco Müller erklärte von Wartenberg, dass die Gespräche „sehr fruchtbar“ seien. „Die Vereinbarungen werden eingehalten und die Schüler sind meistens ganz scharf darauf, sie zu unterschreiben.“

 

„Fragen die Eltern denn nach, welchen Noten die Einschätzungen entsprechen?“, erkundigte sich die Staatssekretärin. Die Eltern hätten sich mit der Entscheidung für die Gemeinschaftsschule darauf eingelassen, dass keine Noten gegeben werden und seien insofern zufrieden, so Müller. Rektorin Sontheimer-Leonhardt ergänzte: „Es gibt keine Eltern, die sagen, dass sie Noten wollen.“

Quelle: Schwäbische Zeitung, 07.10.2014, Kerstin Schellhorn

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