Experten in Sicherheit

Viertklässler der Bad Buchauer Federseeschule besuchen die Polizei in Riedlingen

Auf dem Gelände des Polizeireviers Riedlingen entdeckten die begeisterten Viertklässler der Federseeschule unter anderem die Polizeifahrzeuge. Foto links: Klasse 4a, Polizeihauptmeister Benjamin Kolesch (links hinten), Klassenlehrerin Stefanie Sontheimer (links vorne), Deutschlehrerin Anna Müller (hinten rechts). Foto rechts: Klasse 4b mit Klassenlehrerin und Deutschlehrerin Corinna Kolesch (rechts vorne), Fotos: Franziska Rist

Von den Klassen 4a und 4b der Federseeschule Gemeinschaftsschule.

 

Riedlingen/Bad Buchau - Die Klassen 4a und 4b der Federseeschule Gemeinschaftsschule Bad Buchau haben das Polizeirevier Riedlingen besucht. Dort erfuhren sie viel Neues und Interessantes über den Beruf und den Arbeitsort von Polizeibeamten. Polizeioberkommissar Manfred Goller und Polizeihauptmeister Benjamin Kolesch beantworteten zahlreiche Fragen und ließen die Kinder beispielsweise bei der Abnahme von Fingerabdrücken selbst aktiv werden. Einzelne Kinder nahmen in einem Einsatzfahrzeug Platz, erfuhren am eigenen Körper, wie schwer eine Schutzweste ist und schauten sich eine Zelle ganz genau von innen an. Über ihre Erfahrungen berichten die Viertklässler in diesem Artikel, den sie mit Unterstützung ihrer Lehrerinnen Anna Müller und Corinna Kolesch schrieben.

 

Die Polizeiwache

 

Die Polizeiwache ist ein Büro, in dem sich die Menschen bei der Polizei melden können, wenn sie Hilfe brauchen. Auf der Wache kann man immer vorbeikommen, da die Polizei zu jeder Uhrzeit und das ganze Jahr da ist. Die Menschen können persönlich vorbeikommen oder anrufen. Der Polizist, der auf der Wache arbeitet, teilt ein, welche Polizeibeamten mit welchem Fahrzeug zum Einsatzort fahren. Außerdem überwacht er alle Einsätze auf dem Computerbildschirm. Die Grundschüler waren sehr überrascht, wie oft das Telefon klingelte und Menschen die Unterstützung der Polizei benötigten. Unter anderem wurde ein Verkehrsunfall gemeldet, bei dem aber zum Glück niemand verletzt wurde.

 

Die Zellen

 

Im Polizeirevier Riedlingen gibt es drei Zellen. Die Zellen sind mit einem Bett, einem Steh-WC, doppelt vergitterten Fenstern und einer schweren Stahltüre ausgestattet. Wenn der Gefangene etwas benötigt, kann er auf einem roten Knopf drücken, um mit dem Polizisten auf der Wache in Verbindung zu treten. Es gibt auch eine Überwachungskamera in den Zellen, über die ein Polizist sehen kann, was die Person macht. Wenn ein Gefangener in der Zelle ist, muss man in regelmäßigen Abständen schauen, ob es ihm auch gut geht, da es ein komisches Gefühl ist, wenn man eingesperrt ist. Eine Zelle ist ca. acht Quadratmeter groß. Bevor man in die Zelle gebracht wird, wird man von einem Arzt untersucht und muss alle persönlichen Gegenstände ablegen. Die Zelle im Polizeirevier ist keine klassische Gefängniszelle, denn hier sind die Gefangenen oft nur kurzfristig eingesperrt.

 

Die Einsatzfahrzeuge

 

Mehrere Fahrzeuge gehören zum Riedlinger Polizeirevier, darunter ein großer Bus. Die Farben der Polizeiautos sind neongelb, silber und blau. Täglich sind immer mehrere Polizeiautos im Einsatz. Der große Bus ist nicht so schnell wie die anderen Autos, aber es können acht Polizisten mitfahren. Manchmal macht man mit dem Polizeiauto auch eine Verfolgungsfahrt. Ein Polizeiauto ist unter anderem mit einem Funkgerät und einem blauen Blinklicht ausgestattet.

Außerdem befindet sich in jedem Auto ein Einsatzkoffer mit Alkoholmessgerät, Tests für Drogen und anderen wichtigen Gegenständen. Die festgenommenen Personen sitzen immer hinten neben einem Polizist. Mit dem Computer auf der Polizeiwache kann man jederzeit sehen, wo sich das Polizeiauto gerade befindet.

 

Die Ausrüstung

 

Die Polizei hat eine spezielle Kleidung und Ausrüstung, die sie schützt und durch die die Menschen die Beamten eindeutig und schnell erkennen. Die Uniform besteht aus einer Schirmmütze, einem hellblauen Hemd, einer dunkelblauen Hose, einer schusssicheren Weste und einem Polizeigürtel. Am Polizeigürtel sind Funkgerät, Handschließen, Pfefferspray, Schlagstock und die Pistole befestigt. Die Pistole wird zum Glück ganz selten eingesetzt und ist das absolut letzte Mittel - zuvor probieren die Polizisten die Probleme durch Worte zu klären. Wenn das nicht geht, benutzen sie zuerst ihre Hände und wenn es sein muss auch das Pfefferspray oder den Schlagstock.

 

Am Ende des Besuches hatten die Viertklässler Vieles über das abwechslungsreiche und spannende Aufgabengebiet der Polizei gelernt und der Berufswunsch Polizeibeamter hat sich bei einigen verfestigt oder neu ergeben. Mit all den Eindrücken und ausführlichen Notizen ging es schließlich zurück an die Federseeschule.

Federseeschule

Gemeinschaftsschule

Bad Buchau

 

Auf dem Bahndamm 3

88422 Bad Buchau

 

Schulleitung:

Elisabeth Sontheimer-Leonhardt

Gemeinschaftsschulrektorin

 

Sekretariat:

Tel:  07582 / 93 29 0

Fax: 07582 / 93 29 22

sekretariat(at)federseeschule.de

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