Sicher ankommen

Aktion "Sicherer Schulweg": Erstklässler der Federseeschule lernen, wie manisch auf dem Schulweg verhält

Bad Buchau - Bei der Aktion "Sicherer Schulweg" haben die beiden ersten Klassen der Bad Buchauer Federseeschule einiges gelernt, was ihrer eigenen Sicherheit dient: in der Theorie - und in der Praxis im Schulbus. Einige Vorführungen auf dem Busparkplatz zeigten den Schülern, dass hier falsches Verhalten durchaus gefährlich sein kann.

Rupert Weber, bei der Biberacher Polizei zuständig für Verkehrserziehung und Verhaltenstraining, war dafür in die Federseeschule gekommen. Weber verstand es, den Schülern der ersten Klasse eindrucksvoll, aber gut verständlich das Thema Sicherheit auf dem Schulweg näher zu bringen. Vor allem jetzt, wenn es morgens noch dunkel ist, sind zum Beispiel helle Kleidung und reflektierende Applikationen an Kleidung oder Schulranzen wichtig. Tatsächlich haben alle Erstklässler der Federseeschule Reflektoren am Schulranzen, wofür es ein Lob vom Polizisten gab.

Nach der leichten Theorie ging es dann zum Busparkplatz, wo bereits ein Bus der Firma Diesch mit Fahrer Helmut Diesch bereitstand. Zunächst erfuhren die Kinder, wie sie sich am Parkplatz verhalten sollen. Rangeleien oder Fangespiele haben dort nichts zu suchen, so Weber. Zu schnell könne einer der Schüler in den Gefahrenbereich des Omnibusses geraten. Wie groß der Sicherheitsabstand zur Fahrbahn sein soll, zeigte Weber mit Hilfe eines Wasserfasses: Als der Bus abfuhr, schwenkte das Heck auf den Gehweg und warf das Fass um. Auch beim einfahrenden Bus konnten die Schüler beobachten, dass das Vorderteil des Fahrzeugs in den Gehweg ragen kann. Für Kinder, die zu nahe am Fahrbahnrand stehen, kann das also gefährlich werden.

 

Auf dem Gang wird's schnell gefährlich

 

Alle Kinder durften dann im Bus Platz nehmen. Polizist Weber und Helmut Diesch erklärten die Sicherheitseinrichtungen im Bus, angefangen mit den Sicherheitsgurten. Im Notfall können die Fahrgäste die Türen selbst öffnen und es gibt weitere Möglichkeiten, den Bus schnell zu verlassen. Wichtig sei, dass während der Fahrt kein Fahrgast im Gang stehe. Schon bei einem Bremsmanöver mit 

Schrittgeschwindigkeit könne man sich nicht mehr halten und stürze. Dies führten Diesch und Weber den Kindern auch eindrucksvoll vor: Ein mit Wasser gefülltes Fass stand ganz hinten im Bus auf dem Gang. Eine Vollbremsung bei "nur" 30 Stundenkilometer zeigte die erschreckende Wirkung: Blitzschnell rutschte das Wasserfass bis zum Busfahrer vor und versetzte die Kinder ins Staunen. Nicht vorstellbar, was passieren könnte, wenn ein Kind durch den Gang geschleudert würde. Weber wünschte zum Abschluss den Kindern immer eine gute Fahrt.

Die Federseeschule beteilige sich auf vielfältige Weise an der Aktion "Sicherer Schulweg", so Miriam Mayerhofer, die als Lehrerin für die Verkehrserziehung zuständig ist. So werden die Eltern informiert und auf eine sichere Schulwegplanung hingewiesen. Auf der Homepage der Federseeschule ist ein Schulwegeplan hinterlegt. Das Lehrpersonal und auch die Schülerlotsen passten auf das Verhalten der Kinder auf und griffen notfalls erklärend ein. Auch im Unterricht selbst sei die Verkehrssicherheit auf dem Schulweg und dem Schulgelände immer wieder ein Thema. (Foto und Text: Klaus Weiss, SZ Riedlingen)

 

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