Startsignal für die Schulbaustelle

Neubau der Federseeschule kostet 2,8 Millionen Euro und soll bis Herbst 2018 fertig sein

Foto - Beim symbolischen Spatenstich (von links): Matthias Ströbele (Architekturbüro Wurm), Bürgermeister Klaus Ulmschneider (Alleshausen), Bürgermeister Stefan Koch (Allmannsweiler und Seekirch), Bürgermeister Erwin Hölz (Kanzach), Architekt Frieder Wurm, Bürgermeister Peter Diesch (Bad Buchau), Projektleiter Franz-Xaver Menz (Gemeindeverwaltungsverband Bad Buchau), Bürgermeister Bernhard Merk (Dürnau), Schulleiterin Elisabeth Sontheimer-Leonhardt, CDU-Landtagsabgeordneter Thomas Dörflinger, Bürgermeister Ralf Kriz (Oggelshausen), Andreas Braun (Geschäftsführer der am Bau beteiligten Firma Grüner und Mühlschlegel), Bürgermeister Helmut Müller (Tiefenbach) und Stadträtin Charlotte Mayenberger (Bad Buchau).

Bad Buchau - Nach den Osterferien dürfte es für die Lehrer der Bad Buchauer Federseeschule nicht gerade einfach werden. Die große Baustelle vor den Klassenzimmern wird den Schülern tolle Möglichkeiten bieten, sich vom Unterricht ablenken zu lassen. Schon am Dienstag war hier einiges geboten, wurde reichlich Erde bewegt: Beim Spatenstich packten zunächst die Bürgermeister des Gemeindeverwaltungsverbands und Vertreter von Politik, Baufirmen und Architekturbüro an - und gaben damit das Startsignal für den Erweiterungsbau der Gemeinschaftsschule.

 

Ab dem Schuljahr 2018/19 soll den Federseeschülern dann deutlich mehr Platz zur Verfügung stehen. Der vorläufig eingeschossige Neubau ist 534 Quadratmeter groß; er umfasst eine Mensa mit 134 Sitzplätzen und einer Ausgabeküche, vier Klassenzimmer für bis zu 28 Schüler und ein Lernatelier mit 40 Arbeitsplätzen.

 

 

Das neue Gebäude ist als Solitärbau nördlich der bestehenden Schule geplant, rücke damit bewusst vom vorhanden Gebäudekomplex ab und bilde so einen neu zu gestaltenden Schulhof, erläuterte Bürgermeister Peter Diesch die Pläne des Architekten. So sei die Möglichkeit geboten, den Neubau aufzustocken und eine bauliche Verbindung herzustellen.

 

Doch schon jetzt handle es sich bei dem Bau um ein "für unsere Verhältnisse großes Projekt", so Diesch. Zu groß, müssten die Federseegemeinden den 2,8 Millionen Euro teuren Neubau alleine finanzieren. "Es ist uns als strukturschwacher Raum rund um den Federsee aufgrund unserer schwachen Wirtschaftskraft ohne Hilfe schlichtweg nicht möglich, ein Projekt dieser Größenordnung aus eigener Kraft zu stemmen", betonte der Buchauer Bürgermeister und wandte sich mit einem Dank an den CDU-Landtagsabgeordneten Thomas Dörflinger. Erst die Mittel aus der Schulbauförderung des Landes und dem Ausgleichsstock des kommunalen Finanzausgleichs hätten den Weg für das Großprojekt geebnet.

 

Und ist es erst einmal verwirklicht, dürfte sich die räumliche Situation der Schule entspannen. Die Gemeinschaftsschule am Federsee sei akzeptiert und beliebt, sagte Rektorin Elisabeth Sontheimer-Leonhardt. Dadurch wachsen die Schülerzahlen - was vor allem ab nächstem Schuljahr wiederum zu einer "zunehmenden räumlichen Enge" in der Schule führe. Deshalb nimmt die Schulleiterin die Nachteile einer großen Baustelle auf dem Schulgelände wohl gerne in Kauf: "Der heutige Tag ist für uns ein Freudentag, denn parallel zur pädagogischen Entwicklung kommt auch die räumliche Entwicklung in Gange."

 

Dem besonderen pädagogischen Konzept der Schule hat auch der Ravensburger Architekt Frieder Wurm versucht, Rechnung zu tragen. "Es gibt nur eine Federseeschule - und da sollen sich die Kinder und auch die Lehrer wohlfühlen", sagte Wurm und stellte zugleich in Aussicht: "Im Spätherbst können wir uns hier zum Richtfest treffen."

 

Text: Annette Grüninger, Schwäbische Zeitung Riedlingen, 19.04.2017

Foto: Federseeschule

 

 

 

 

 

  

 

 

Federseeschule

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