Wo kranken Tieren geholfen wird

„Was fehlt meinem Tier?“, fragen sich viele Tierbesitzer, die zu der Tierklinik Halfmann nach Uttenweiler kommen.

Als der kleine süße Yorkshire-Terrier hereinkommt, fragten wir uns alle was ihm wohl fehlt. Wir wussten, dass ihm in der Tierklinik wahrscheinlich geholfen werden kann.

Die Tierärztin Frau Dr. Halfmann begrüßte uns. Zuerst führte sie uns durch die verschiedenen Räume der Klinik. Schon beim Betreten der Tierklinik stellten wir fest, dass diese sehr sauber und hell ist. Frau Halfmann erklärte uns, wie man die kranken Tiere dort behandeln und heilen kann. Aber wie bei den Menschen auch sind bestimmte Krankheiten, wie zum Beispiel Krebs, sehr schwer oder auch gar nicht heilbar. In der Tierklinik gibt es drei Behandlungsräume, zwei sterile OP-Räume und einen für Notfälle, wenn z.B. eine Katze angefahren wird oder ein Hund sich bei einem Autounfall ein Bein oder die Rippen gebrochen hat. In der Klinik findet man sogar noch einen extra Röntgenraum, einen Ruheraum für Tiere, sogar ein Zahnbehandlungsbereich ist vorhanden – auch Tiere können unter Karies und Parodontose leiden. Ebenso steht ein eigener Laborbereich für kurze Analysen  zur Verfügung.

 

Dr. Halfmann erzählte uns eine Menge über die Tiere, die in der Tierklinik behandelt werden, und ihre Krankheiten.

 

Vor Jahren schon hat Frau Halfmann  zusammen mit ihrem Mann die Tierklinik eröffnet, weil ihr das Arbeiten mit Tieren Spaß macht.

 

Mittlerweile sind sie ein eingespieltes Team mit mehreren Mitarbeitern, darunter vier Ärzten, das auch am Wochenende für kranke Tiere da ist. Auch Anrufe in der Nacht werden entgegengenommen und, wenn nötig, das Tier behandelt.

 

Um die Mitarbeiter bei einer Behandlung zu schützen, gibt es verschiedene Fixierungsmöglichkeiten der Tiere. Den Tierarzthelferinnen werden in der Ausbildung bestimmte Handgriffe gezeigt, um die Tiere  fixieren zu können, denn schnell hat ein Hund zugebissen oder eine Katze ihre scharfen Krallen ausgefahren.  

 

Die meisten Patienten in der Klinik sind Kleintiere, Katzen, Hunde, Vögel, Hasen und Reptilien,  jedoch hatten sie auch schon  außergewöhnliche Tier wie z. B  einen Gibbon (Menschenaffen) zu behandeln. Frau Halfmann sagte dazu, dass man Tiere immer mit Vorsicht  behandeln müsse. Sie selbst habe schon erlebt, dass ihr ein Hund beinahe den Finger  abgebissen hätte.

 

Bei den Tieren ist es so wie bei den Menschen: Man kann nicht alle Krankheiten heilen.

Die häufigsten Krankheiten werden durch ungesunde Ernährung hervorgerufen (Leckerlies), aber auch Unfälle bringen den Tieren Verletzungen bei.

 

Für Frau Halfmann ist es auch nach vielen Berufsjahren noch am schlimmsten, wenn sie einem Tier, das wie ein Familienmitglied zählt, nicht mehr helfen kann und sie die sich dadurch abspielenden Dramen miterleben muss.

 

Auf die Frage, wie es mit der Bezahlung sei, antwortete sie, da einige Kunden auch nicht mehr so pünktlich bezahlen würden, hätten sie Barzahlung oder die EC-Karte eingeführt, so dass gleich bei der Behandlung bezahlt werden muss. Die wenigsten Tierhalter hätten eine Krankenversicherung für Tiere.

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